Planung Geothermie

Planer unterstützen den Bauherren von A bis Z. Die wichtigste Frage für den Kunden und Kernaussage der Fachplanung ist aber immer:
Wie viele Bohrmeter benötige ich für eine nachhaltige Energieversorgung bei optimaler Kostenstruktur?
Zu viel Meter Bohrung (Überdimensionierung) bedeuten eine zu hohe Investition bei nur geringfügig höherer Effizienz, zu wenig Bohrmeter (Unterdimensionierung) bedeuten eine Auskühlung des Untergrundes und damit sinkende Effizienz über die Jahre. In nur 7 Schritten können Sie gemeinsam mit Ihrem Planer, Haustechniker und Bohrunternehmen Ihr Geothermieprojekt erfolgreich abschließen.

Wesentliche Voraussetzung ist zunächst die Kenntnis des Energiebedarfs (Leistung und Betriebsstunden pro Jahr) aus der Haustechnikplanung. Zusammen mit den Betrachtungen zum Untergrund ergibt sich daraus eine Vorplanung, die durch Testarbeiten an einer Pilotbohrung in den nächsten Schritten konkretisiert werden kann.

Richtlinie VDI 4640

In der Richtlinie VDI 4640 „Thermische Nutzung des Untergrundes“, welche weltweit als Vorbild bei der Nutzung von Erdwärme gilt, werden die wichtigsten Grundlagen und Planungsschwerpunkte ausführlich zusammengefasst.

7 Schritte zur Erdwärme

Thermal Response Test (TRT)

Zu den Testarbeiten zählt der Thermal Response Test zur Ermittlung der Parameter Wärmeleitfähigkeit, Untergrundtemperatur und Bohrlochwiderstand. Simulationsprogramme, in welche die Testergebnisse eingehen, dienen zur Prognose der Temperaturentwicklungen im Untergrund bzw. zur Beschreibung der Einflüsse auf die Nachbarschaft. Dabei müssen eine Reihe von Randbedingungen beachtet werden (Ausführung der Erdwärmesondenbohrung, Verfüllbaustoff, Energiebedarf des Objektes, Sondenanordnung und die natürlichen geologischen Randbedingungen, Temperatur des Untergrundes und Vorhandensein von Grundwasser). Üblicherwei- se wird der Test ab einer Wärmepumpenleistung von 30 kW ausgeführt.

Das Monitoring bestehender Anlagen dient zum Nachweis der Anlageneffizienz und ermöglicht in den ersten Jahren meist sogar noch eine Optimierung des Betriebs. Dabei werden zumindest die wesentlichen Größen wie Stromverbrauch und erzeugte Wärmemenge erfasst.

Thermal Response Test (TRT)

Beim TRT werden an einer fertigen, im Vorfeld zu installierenden Erdwärmesonde Tests zur Ermittlung der Untergrundparameter durchgeführt. Vorher erhobene Literaturdaten werden so präzisiert und eine exakte Planung der Erdwärmeanlage gewährleistet.

Achtung Planungsfehler

Wichtig für eine gute Planung ist die korrekte Festlegung der erforderlichen Bohrmeter bzw. das Design des Erdwärmesondenfeldes. Auch nach vielen Betriebsjahren darf der Untergrund während der Heizphase im Winter nicht unter 0°C sinken und muss sich im Sommer natürlich regenerieren können. Entnimmt man dem Untergrund zu viel Wärme, sinkt die Untergrundtemperatur über die Jahre zu stark und die Effizienz der Wärmepumpe sinkt.

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