30. November 2016

Sachsen gewinnt knapp vor Bayern

Insgesamt kommt Sachsen im Jahr 2015 auf eine installierte Leistung von 3.376 Kilowatt. Rheinland-Pfalz klettert in der Wertung 6 Plätze nach oben und gewinnt als Gesamtfünfter in der Rubrik „Aufsteiger des Jahres“. 

„Ich freue mich ganz besonders, dass der Preis heute dorthin zurückkehrt, wo er entstanden ist“, sagt Rüdiger Grimm, Laudator und Initiator der erdwärmeLIGA.

Im April 2015 wurde die Förderung von Oberflächennahen Geothermieanlagen im Marktanreizprogramm deutlich angepasst. Besonders Erdwärmenutzer in Gebäuden mit geringem Wärmebedarf profitieren von der Anhebung der Mindestförderung von 2.800 auf 4.500 Euro für Erdwärmesondenanlagen bzw. 4.000 Euro für sonstige Geothermieanlagen. 

„Der Preis ist Ausdruck für das Vertrauen, das Nutzer und Investoren der Geothermie als erneuerbare Energiequelle zunehmend entgegenbringen“, sagt der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt, der den Preis für den Freistaat Sachsen entgegennimmt. „Er zeigt zugleich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die beteiligten Planer, Anlagenbauer und ausführenden Firmen sowie die Fach- und Genehmigungsbehörden eine hervorragende Arbeit leisten.“

Die erdwärmeLIGA zeichnet Bundesländer aus, die sich bei der Nutzung Oberflächennaher Geothermie hervorgetan haben. Der Wettbewerb misst die installierte Gesamtleistung von Oberflächennahen Geothermieanlagen pro 100.000 Einwohner. Die Idee für die erdwärmeLIGA wurde auf dem geoENERGIE-Tag 2009 geboren. Als Vorläufer der erdwärmeLIGA gilt eine Preisverleihung in Sachsen. Dabei wurden Landkreise sowie Groß –und Kleinstädte des Bundeslandes durch das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie ausgezeichnet. Dieses Konzept wurde mit Hilfe der Förderdaten des Marktanreizprogramms auf ganz Deutschland übertragen. Der Preis der erdwärmeLIGA wird seitdem jährlich für ganz Deutschland verliehen. Im Vorjahr wurden Bayern (Gesamtsieg) und Thüringen (Aufsteiger des Jahres) ausgezeichnet. Die Aktion wird vom Bundesverband Geothermie unterstützt.


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erdwärmeLIGA: Bayern auf dem Weg zum Serienmeister?

Impressum - Kontakt - Datenschutz - Sponsoring - Pressebereich - Sitemap  | Mit 82 Punkten gewinnt Sachsen zum ersten Mal die erdwärmeLIGA. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bayern (80) und Brandenburg (78). Dahinter klettert Nordrhein-Westfalen mit 52 Punkten auf den vierten Rang, dicht gefolgt vom „Aufsteiger des Jahres“ Rheinland-Pfalz (51). Der Wettbewerb bewertet den Ausbau der Oberflächennahen Geothermie in den Bundesländern anhand der Förderzahlen des Marktanreizprogramms. Die Auszeichnung für den Gesamtsieg wurde am Mittwoch im Rahmen des Geothermiekongresses DGK 2016 verliehen. | Kreation: 599media GmbH – Werbeagentur Dresden