22. November 2010

Optimale Nutzung von oberflächennaher Geothermie für Wohnanlagen

Erdwärme ist eine moderne und langfristig sehr kostengünstige Form der Wärmenutzung. Besonders aus ökologischer Perspektive ist diese Nutzung von Thermalwärme sehr umweltfreundlich. Über das Anzapfen gespeicherter Wärme aus tiefer gelegenen Erdschichten muss Heizwärme nicht etwa durch Verbrennung erzeugt werden. Durch oberflächennahe Geothermie lassen sich unterschiedliche physikalische Systeme zur Beheizung von Wohnräumen nutzen. Überwiegend greift man auf Energie zurück, welche in Erdschichten bis auf 400 Meter Tiefe oder im Grundwasser gespeichert ist.

Ein Beispiel für diese Erdwärmenutzung entsteht momentan in der Holzhausenstraße in Nordend von Frankfurt für eine Diakonissen-Wohnanlage mit einem Wohnkomplex aus 108 Wohnungen. Man plant die Wohnanlage samt Kindertagesstätte, welche insgesamt 45 Millionen Euro kosten soll, bis Weihnachten 2011 fertig zu stellen. Der Bauherr AGB soll bis dato bereits 1000 Wohnungen in Passivhausbauweise gebaut haben und plant mit dem neuen umweltfreundlichen Heizkonzept den ökologischen Grundgedanken noch zu stärken. Diese Bauweise soll in zehn Jahren zum gängigen EU-Standard werden.


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