12. Juli 2011

Erdwärme-Nutzung in Mecklenburg-Vorpommern mit Potential nach oben

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat den "Landesatlas Erneuerbare Energien 2011" vorgestellt. In ihm werden die aktuellen Zahlen für die Nutzung erneuerbarer Energien zusammen mit einer Potentialanalyse vorgestellt.

Neben onshore- und offshore-Windkraftanlagen wird der oberflächennahen Erdwärme im Land ein sehr hohes technisches Potential attestiert. Insgesamt 6.000 GWh seien pro Jahr möglich. Dabei wurden die Siedlungsräume des Landes hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für Erdwärme untersucht. Die tatsächlich genutzte Menge der Erdwärme wird aber deutlich darunter liegen, da die Wirtschaftlichkeit einer Erdwärmeanlage regional schwankt, so dass eine andere erneuerbare Energiequelle möglicherweise wirtschaftlicher ist.

Besonders im Südwesten des Landes ist das Erdwärme-Potential besonders hoch. Dass im Jahr 2009 lediglich 101 GWh Erdwärme zum Beheizen genutzt wurden zeigt, dass in Mecklenburg-Vorpommern noch viel Potential besteht. Die Studie rät daher, dass besonders im Neubaubereich verstärkt auf Erdwärme gesetzt werden sollte. Der vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie erarbeitete "Leitfaden Erdwärmesonden Mecklenburg-Vorpommern" enthält Karten mit dem Erdwärmepotential in verschiedenen Tiefen. Er kann gegen eine Schutzgebühr beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bestellt werden.


vorheriger Artikel

Heimathaus Davensberg nutzt Erdwärme

nächster Artikel

Thüringen: Jeder zweiter Neubau mit Umwelt- oder Geothermie beheizt

Impressum - Datenschutz - Pressebereich - Sitemap  | Der "Landesatlas Erneuerbare Energien 2011" zeigt aktuelle Zahlen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Mecklenburg-Vorpommern. Er attestiert der oberflächennahen Geothermie ein hohes Potential und viel Wachstumsspielraum. | Kreation: 599media GmbH – Werbeagentur Dresden