03. Januar 2012

Detaillierter Geothermieatlas für Sachsen bis 2015

Das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie hat seinen Geothermieatlas um die Regionen Torgau-West und Wurzen erweitert. Damit stehen nun für insgesamt acht sächsische Regionen detaillierte Karten zum Potential der Erdwärmenutzung in Sachsen im Maßstab 1:50.000 zur Verfügung. Mit ihnen lässt sich das Potential der Erdwärme insbesondere in Dresden und Teilen der Landkreise Meißen und Mittelsachsen bereits ohne Bohrungen abschätzen. Bis zum Jahr 2015 will das Landesamt die Daten für das gesamte Land veröffentlicht haben.

Der sächsiche Umweltminister Frank Kupfer sieht in dem Kartenmaterial ein großes Potential, insbesondere bei der Sanierung bestehender Gebäude. „Erdwärme ist als erneuerbare Energie in großem Umfang vorhanden, unabhängig von Jahreszeit, Sonneneinstrahlung oder Windverhältnissen. Das macht ihre Nutzung so vorteilhaft“, betont der Minister.

Mit den Geothermiekarten wird es für Bauherren und Planer einfacher schnell und einfach den Aufwand zur Errichtung einer Geothermieanlage abzuschätzen. „Die Entscheidung, ob sich Erdwärme lohnt, wird leichter“, betont der sächsische Umweltminister.


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