26. November 2010

70 Prozent Nordrhein-Westfalens für Erdwärme geeignet

Wie wir bereits vor einigen Wochen berichteten, ist Nordrhein-Westfalen in Deutschland führend, wenn es um die absolute Anzahl der Erdwärme-Anlagen im Land geht. Von den rund 350.000 Wärmepumpen deutschlandweit sorgen etwa 20 Prozent für umweltfreundliche Wärme in NRW. Klimaschutzminister Johannes Remmel erklärte in seiner Eröffnungsrede zur 6. NRW-Geothermiekonferenz der EnergieAgentur.NRW in Gelsenkirchen: "Die Nutzung von Erdwärme hat bei den regenerativen Energietechnologien eine ständig wachsende Bedeutung, zum Beispiel als Erdwärmeheizung im privaten Bereich oder zur Stromerzeugung über Geothermiekraftwerke". Nach seinen Angaben arbeiten in NRW etwa 5.000 Menschen in dieser Branche - Tendenz steigend.

Potential für eine stärkere Erdwärmenutzung im Land gibt es z.B. durch die warmen Grubenwässern in stillgelegten Bergwerken zur Genüge. Der Geologische Dienst (GD) NRW ermittelte, dass etwa 70 Prozent der Fläche des Landes für die Nutzung von Erdwärme geeignet ist. Das Bundesland stellt dazu unter geothermie.nrw.de eine kostenlose Internetanwendung zur Verfügung, auf der sich Bürger, Bauherren oder Handwerker darüber informieren können, ob auf ihrem Grundstück Erdwärme effizient genutzt werden kann. Allerdings kann das Angebot keine fachliche Beratung oder geowissenschaftliche Untersuchungen ersetzen. Über Schaubilder wird auf der Seite auch kurz die Funktionsweise von Erdwärmesonden und Erdwärmekollektoren - den beiden Nutzungsformen oberflächennaher Geothermie - erklärt.


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