15. März 2011

22.000 Erdwärmesonden sorgen in Baden-Württemberg für angenehmes Klima

Zur Eröffnung der Geotherm 2011 in Offenburg am 24. Februar unterstrich Ministerialdirektor Bernhard Bauer, dass das Bundesland Baden-Württemberg auch in Zukunft auf Geothermie als umwelt- und klimafreundliche Energiequelle setzen werde. "In der energetischen Nutzung der Erwärme liegt ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimafreundliche Energieversorgung." Bereits 22.000 Erdwärmesonden sollen im Land für preisgünstige Klimatisierung sorgen, und "das Potenzial über Wärmepumpen zu Heizen und außerdem im Sommer zu Kühlen ist weiterhin noch groß", sagt Bauer.

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg stellt dazu dem interessierten Häuslebauer Informationen auf einer eigens dafür eingerichteten Website bereit. Neben allgemeinen Informationen, werden auch finanzielle Fördermöglichkeiten genannt und eine Karte mit besonders lohnenswerten Regionen zum Download angeboten. (Den Link finden Sie auf der rechten Seite)
So herrschen besonders in Oberschwaben, dem Schwarzwald und die Region nördlich der Schwäbischen Alb ausgezeichnete Bedingungen für die Nutzung von Erdwärme.

Damit Baden-Württemberg auch weiterhin konkurenzfähig auf dem Gebiet der Erdwärmenutzung bleibt, soll ein neuer Leitfaden künftig für ein hohes qualitatives Niveau bei der Nutzung oberflächennaher Geothermie sorgen. Zwar gebe es bereits ein Zertifizierungsverfahren, das hohe Qualitätsansprüche an Fachbetriebe stelle, die Geothermieanlagen installieren. "Wir wollen darüber hinaus aber noch ergänzende Standards setzen. Damit sind wir auf einem guten Weg, die oberflächennahe Geothermie im Land weiter voranzubringen", so Bauer.


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