10. September 2010

Deutschland auf dem Erdwärme-Prüfstand: Die erdwärmeLIGA startet im Oktober.

Die erdwärmeLIGA vergleicht den Einsatz von Erdwärme in Bundesländern, Landkreisen und Städten. Damit wird erstmals ein bundesweiter Überblick über die aktivsten Nutzer dieser nachhaltigen Energiequelle geliefert. Am 7. Oktober findet in Berlin die erste Preisverleihung für die besten Bundesländer im Rahmen des 8. Forums Wärmepumpe statt.

(Freiberg, 10. September 2010) Der Frage, wo Erdwärme in Deutschland am intensivsten genutzt wird, geht ab Oktober die neugegründete erdwärmeLIGA nach. Basierend auf Daten zur installierten Erdwärme- Heizleistung wird eine Rangfolge der aktivsten Bundesländer im Bereich der oberflächennahen Geothermie erstellt. Im Laufe des Jahres folgen Vergleiche auf Landkreis- und Stadtebene. Die drei besten Länder der Saison 2009/2010 werden bereits am 7. Oktober 2010 öffentlich im Rahmen des 8. Forums Wärmepumpe in Berlin prämiert. Auf dem dazugehörigen Internetportal www.erdwaermeliga.de können dann alle Statistiken und Tabellen eingesehen werden. Die Website informiert außerdem über einzelne Projekte, Dienstleister und Wissenswertes zum Thema Erdwärme.

„Mit dem Projekt wollen wir die Öffentlichkeit stärker für das Thema oberflächennahe Geothermie sensibilisieren, aber vor allen Dingen diejenigen Regionen in Deutschland herausstellen, die diese Technologie schon intensiv nutzen.“, so Dipl.-Geol. Rüdiger Grimm, Initiator der erdwärmeLIGA. Ziel sei damit einen Wettbewerb um gute Platzierungen innerhalb der Liga zu schaffen, um so den Einsatz von Wärmepumpen aktiv zu fördern. „Außerdem bieten wir damit den Kommunen, Landkreisen und Bundesländern eine Möglichkeit, sich im Bereich erneuerbare Energien zu profilieren.“, erläutert Grimm.

Unterstützung erfährt die erdwärmeLIGA nicht nur aus der Privatwirtschaft, die die erdwärmeLIGA vor allem finanziell unterstützt, sondern auch von Verbandsseite. Der Bundesverband Wärmepumpe (bwp) übernimmt dabei sogar die Trägerschaft der Liga. „So eine Initiative ist bestens geeignet, um die Vorteile der oberflächennahen Geothermie bekannt zu machen und Wettbewerb zu schaffen. Schließlich stellt Erdwärme eine nachhaltige und oft kostengünstigere Alternative zur Öl- oder Gasheizung dar. Deshalb ist es wichtig, dass Deutschland hier nicht hinterher hinkt, sondern eine Vorreiterrolle einnimmt – das Know-How dazu ist vorhanden.“, erklärt Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (bwp).


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